Arbeitstreffen

Arbeitstreffen 1: Interdisziplinärer Methodenworkshop

Berlin, 8./9. April 2016

 

Das erste Arbeitstreffen diente dem Aufbau eines gemeinsamen Methodenverständnisses hinsichtlich des Forschungsgegenstandes. Die Mitglieder verständigten sich zunächst über das Konzept der Emotion. Verschiedene Ansätze der Diskursanalyse wurden identifiziert und deren Verhältnis problematisiert. Dabei wurden interdisziplinäre Herangehensweisen zur Erfassung des Emotionspotentials von Sprechakten konsultiert, um ein methodisch-konzeptionelles Fundament zu gießen, auf dem die späteren empirischen Fallstudien aufbauen können.  Impulsreferate von WissenschaftlerInnen aus der Soziologie und der Neuropsychologie sowie Diskussions- und Arbeitspapiere der Mitglieder des Netzwerks schafften die Möglichkeit zum interdisziplinären Austausch über die Verbindung von Sprache und Emotion und damit den Rahmen für einen interdisziplinären Methodendialog. 

Arbeitstreffen 2: Empirischer Workshop

Berlin, 2./3. September 2016

 

Aufbauend auf dem methodisch-konzeptionellen Fundament aus dem ersten Arbeitstreffen erfolgte mit dem zweiten und dritten Arbeitstreffen die Phase der empirischen Operationalisierung. Ziel des zweiten Arbeitstreffens war es zunächst, anhand von kurzen Diskussions- und Arbeitspapieren das Untersuchungsmaterial der empirischen Fallstudien zu strukturieren und grob zu analysieren. 

Arbeitstreffen 3: Empirischer Workshop

Berlin, 24./25. März 2017

 

Das dritte Arbeitstreffen diente dem Ziel, das Emotionspotential bzw. die Emotionalisierung der ausgewählten Konfliktdiskurse detaillierter herauszuarbeiten. Hierzu präsentierten die Mitglieder des Netzwerkes ihre Ergebnisse in Form von ausführlichen Fallanalysen. Die Papiere beider Arbeitstreffen wurden jeweils von etablierten Experten der IB-Emotionsforschung diskutiert. Die Fallanalysen sind als Entwürfe für die späteren Beiträge in dem anvisierten Sammelband vorgesehen. 

 Arbeitstreffen 4: Theorieworkshop

 

Das letzte Arbeitstreffen findet in Form eines Autorenworkshops statt, um das angestrebte Ergebnis eines Sammelbandes zu realisieren. Aus den empirischen Vergleichsstudien und deren Auswertung sollen hier zudem theorieorientierte Thesen formuliert werden. Es kann hier nicht darum gehen, eine Theorie für die konstruktivistische Untersuchung von Emotionen für die IB zu entwickeln. Dies wäre in dem hierfür vorgesehenen Rahmen kaum möglich. Vielmehr sollen mithilfe der empirischen Vergleichsfallstudien induktiv tentative theoretische Aussagen getroffen werden, die unter Rückbeziehung auf die ursprüngliche Fragestellung möglicherweise vielversprechende Bausteine für ein künftiges Modell emotionsbasierter Diskursforschung innerhalb des konstruktivistischen Paradigmas liefern können.